Projekt "Weiterentwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Hilfen und der Prävention seelischer Störungen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland - Entwicklung und Abstimmung von Handlungsempfehlungen" (KIJU WE)

Der erste Expertenworkshop am 23.09.2020 in Bonn hat wie geplant stattgefunden. Auch der zweite Expertenworkshop am 27.10.2020 hat wie geplant als Videokonferenz stattgefunden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die eingereichten Stellungnahmen zu beiden Themenfeldern "Herausforderungen in der Versorgung" und "Schnittstellen und Kooperation" finden Sie hier.

 

Die Aktion Psychisch Kranke (APK) führt 2020 ein vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) gefördertes Projekt zur Weiterentwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Hilfen und der Prävention seelischer Störungen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland durch. Das Projekt mit dem Titel "Weiterentwicklung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Hilfen und der Prävention seelischer Störungen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland - Entwicklung und Abstimmung von Handlungsempfehlungen", kurz KIJU WE, läuft von Februar bis Dezember 2020.

Ziel des Projekts ist die Entwicklung von konkreten Handlungsempfehlungen, die aufzeigen sollen, wie die Weiterentwicklung und Verbesserung der Prävention seelischer Störungen im Kindes- und Jugendalter sowie bei jungen Erwachsenen und der psychiatrisch-psychotherapeutischen Hilfen im SGB V und Schnittstellenbereichen erreicht werden kann. Zur Erreichung des Ziels ist die Einbeziehung der Verbände der Leistungserbringer, der Leistungsträger, der Selbsthilfe, die Fachverbände und -gesellschaften sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis sowie Planungsverantwortliche vorgesehen.

Grundlage für das Projekt ist das ebenfalls vom BMG geförderte Projekt "Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher in Deutschland - Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse". In diesem Projekt wurde eine umfassende Analyse der Hilfs- und Versorgungsangebote für psychisch kranke Kinder und Jugendliche in Deutschland geleistet. Als Ergebnis wurde dem BMG im August 2017 ein Bericht vorgelegt, der bei einem Workshop zur Priorisierung von Handlungsfeldern am 11.04.2018 im Kunstmuseum Bonn vorgestellt wurde.