Fachtag 40 Jahre Aktion Psychisch Kranke
"Psychiatriereform 2011 - der Mensch im Sozialraum"

An dem Fachtag anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Aktion Psychisch Kranke zum Thema „Psychiatriereform 2011 - der Mensch im Sozialraum“ in Berlin haben über 300 Fachleute aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis teilgenommen.
Im Vordergrund des Fachtags standen die Veränderungen in der Psychiatrie und der zukünftige Handlungsbedarf bezogen auf die Leitlinien Inklusion, Selbstbestimmung und Teilhabe.
Mehr Informationen zu den Jahrestagungen finden Sie
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Expertenworkshop § 17d KHG
Durch das im März 2009 in Kraft getretene Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG) wird im § 17d KHG der
Auftrag erteilt die Vergütung der alllgemeinen Krankenhausleistung für die Fachgebiete Psychiatrie und
Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie sowie Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie grundlegend neu zu entwickeln.
Die Aufgabenstellung des § 17d KHG und die bisherigen Umsetzungsschritte haben zu kontroversen
Diskussionen in der Fachwelt geführt. Die Interessengruppen und die psychiatrischen Fachgesellschaften haben
Stellung genommen. Bei grundsätzlicher Zustimmung zur Reform des Entgeltsystems und den Vorgaben
des § 17d wird am bisherigen Umsetzungsprozess z.T. vielfältige Kritik geäußert.
Aufgrund des in der Fachwelt bestehenden Informations- und Diskussionsbedarfes hat die Aktion
Psychisch Kranke in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit am 04.07.2011 einen
Expertenworkshop 'Einführung eines pauschalierenden Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische
Einrichtungen gemäß § 17d KHG' in Berlin durchgeführt, an dem ca. 90 Fachleute aus den Bereichen
psychiatrische Krankenhäuser und Abteilungen, Krankenkassen, Politik, Verwaltung, Selbsthilfe und
Fachverbände teilgenommen haben.
Die Beiträge der Referenten finden Sie
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Die Statements finden Sie
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Gedenkveranstaltung für die Opfer von "Euthanasie" und Zwangssterilisation
Jährlich am ersten Samstag im September wird in der Tiergartenstraße 4 in Berlin der Opfer
der nationalsozialistischen Verbrechen an Menschen mit psychischen
Erkrankungen und geistigen Behinderungen, der Opfer von Patientenmord
und Zwangssterilisation, gedacht. Die Veranstaltung wird organisiert von dem Aktionskreis "T4-Opfer nicht vergessen!",
an dem sich die Aktion Psychisch Kranke und viele andere Bündnispartner beteiligen.
Die Gedenkveranstaltung 2011 wurde von einem informativen Begleitprogramm am 2.und 3. September umrahmt.
Unter dem Titel "Gegen das Vergessen: Aus der Geschichte lernen" fanden in der Stiftung Topographie des Terrors und
der Charité Vorträge, Diskussion und Führungen statt.
Prgramme und Vorträge der Veranstaltungen finden Sie
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Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen - Tagungsband erschienen

Der Tagungsband "Seelische Gesundheit und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen braucht Hilfe!" ist kostenlos erhältlich bei der Aktion Psychisch Kranke.
Im Mittelpunkt der Tagung standen die Rahmenbedingungen für ein seelisch gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen sowie Hilfen
für psychisch kranke Kinder und Jugendliche im Hinblick auf die Lebenssituation, spezielle Problemlagen, sozialrechtliche Unklarheiten und eine verlässliche Finanzierung.
Mehr Informationen zu den
Jahrestagungen finden Sie
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Projektbericht: Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung für psychisch
Kranke - Entwicklung regionaler, integrierter und personenzentrierter
Hilfesysteme
Der Bericht bezieht sich auf ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördertes Projekt der Aktion Psychisch Kranke.
Ziel war die Qualitätsverbesserung der Hilfeleistungen für arbeitssuchende psychisch kranke Menschen durch konsequente Orientierung am individuellen Bedarf, personenzentrierte Zusammenarbeit der
Leistungserbringer sowie Übernahme gemeinsamer Verantwortung in den Projektregionen, um dadurch die Chancen von psychisch kranken und behinderten Menschen zur Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung zu
verbessern.
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und weitere Informationen finden Sie
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Dokumentation des Fachtages "Zukunft der ambulanten Soziotherapie für psychisch Kranke"
Zehn Jahre nachdem die Soziotherapie gesetzlich verankert wurde, haben die am "Kontaktgespräch" teilnehmenden psychiatrischen
Verbände am 24. Februar 2010 in Kassel 150 Fachleute aus Politik, Verwaltung und Praxis zu einem Fachtag zur Zukunft der
ambulanten Soziotherapie eingeladen.
Im Fokus der Fachtagung standen die zentralen Fragen zur bislang fehlenden flächendeckenden
Umsetzung und Handlungsoptionen zur Veresserung der bundesweiten soziotherapeutischen Versorgung psychisch Kranker.
Downloads
finden Sie unter der Kategorie "Soziotherapie"
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Die Zukunft der Suchthilfe - Tagungsband erschienen
Der Tagungsband "Die Zukunft der Suchthilfe in Deutschland -
Von der Person zur integrierten Hilfe im regionalen Verbund"
ist kostenlos erhältlich bei der Aktion Psychisch Kranke.
Im Fokus der Tagung am 18. und 19. Juni 2009 in Berlin standen die Qualitätsaspekte
Individualisierung und Flexibilisierung, die Vernetzung durch regionale Koordination bzw.
verbindliche Kooperation, die Stärkung von (Früh-)erkennung und Kurzintervention, die
Pflichtaufgabe 'Arbeit, Beschäftigung, Qualifizierung', die Zuständigkeit bei Sucht
und Straffälligkeit sowie die Zukunft der Selbsthilfe.
Weitere Informationen
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Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde
Der BAG GPV ist kürzlich der Gemeindepsychiatrische Verbund für die Versorgungsregion
Koblenz/Koblenz-Mayen als neues Mitglied beigetreten.
Damit ist die BAG seit der Gründung im Jahr 2006 von 13 auf mittlerweile
22 Verbände
angewachsen. Aktuell befasst sie sich mit dem Thema "Integrierte Versorgung" und ist
an den Fragen zur "Soziotherapie" sowie der Initiative "S3 Leitlinien psychosoziale Behandlung" beteiligt.
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Organisation von Hilfen für alte Menschen mit psychischen Erkrankungen
Präsentation des Abschlussberichts der Aktion Psychisch Kranke e.V. (APK)
im Bundesgesundheitsministerium in Berlin
Regina Schmidt-Zadel, Vorsitzende der APK und Projektleiterin, hat am 26. Mai 2009 in
Anwesenheit von Presse und etwa 120 Fachleuten den Bericht "Handlungsempfehlungen zur
Organisation und Finanzierung von personenzentrierten Hilfen für psychisch
kranke alte und demente Menschen (PAD)" an Frau Ministerin Ulla Schmidt übergeben.
Sowohl Frau Ministerin Schmidt als auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben das
vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Projekt und den Bericht mit starken
Worten der Zustimmung gewürdigt. Nach Redebeiträgen der Ministerin und Frau Schmidt-Zadel
folgten Vorträge von Prof. Dr. Heinrich Kunze, stellvertr. Vorsitzender der APK,
Ulrich Krüger, Geschäftsführer der APK und Prof. Dr. Hans Gutzmann, Vorsitzender der
deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und –psychotherapie (DGGPP).
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Stellungnahme zum Krankenhausfinanzierungsreformgesetz
Zum Gesetzentwurf zum ordnungspolitischen Rahmen der Krankenhausfinanzierung
ab dem Jahr 2009 hat die Aktion Psychisch Kranke Stellung bezogen.
Die Aktion Psychisch Kranke begrüßt, dass es weiterhin bei einer spezifischen Regelung für
die Psychiatrie bleibt: Tagespauschalen statt DRGs. Die Personalausstattung beim Einstieg
in die Entwicklung des pauschalierenden Entgeltsystems muss jedoch wieder 100 % nach Psych-PV erreichen.
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